FLUT

Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS Rekorder.
Die 5 Jungs von FLUT haben in ihrer Jugend und Freizeit zuhause in Oberösterreich analoge Filme gedreht und sich dabei in die bunte, aber auch dreckige Ästhetik der 1980er Jahre verliebt. Das spiegelt sich auch in ihrer Musik wider, ist jedoch kein nostalgischer Blick, weil sie ganz einfach zu jung sind um selbst dabei gewesen zu sein.

Mittlerweile wohnen sie in Wien und veröffentlichen am 24. März ihre Debüt-EP Nachtschicht. Nachtschicht deshalb, weil die Assoziationen daran einen passenden Bogen spannen um die düsteren, morbiden, aber auch sphärischen Eigenheiten der 5 Tracks. So pendelt die Musik zwischen unterkühltem Synthesizer-Minimalismus und bombastischem Stadionrock.
Auch in ihren bisher veröffentlichten Musikvideos bedienen sie sich einer finsteren, körnigen VHS-Ästhetik, die bei Live-Szenen an alte Rockpalast-Aufnahmen und in ihren dramaturgisch-narrativen Momenten an Fernsehkrimis aus den 1980er Jahren erinnert. Letztendlich ist Nachtschicht der Versuch, einer glatten Gegenwart etwas von roher Natur entgegenzusetzen. Und gerade im artifiziellen Schein von Neonlicht werden Schweiß und Schmutz besonders deutlich sichtbar.

Kunstsinniger Wavepop, hochenergetischer Powerpop mit düsterer Note, feiner Synthesizer-Bombast. Hit für die späten, die guten Stunden. (Radio FM4 / 21.01.17)
Die Jungs stillen eine Sehnsucht, die jeder, der Fernweh nach einer unbekannten Vergangenheit hat, nur zu gut kennt. (Noisey - 13.01.17)

http://flut-musik.com/

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